Mittwoch, 7. September 2011

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Warum Regimewechsel in Libyen?
von Ismael Hossein-Zadeh - www.antikrieg.com    06.09.2011

http://4.bp.blogspot.com/-BjroZgoWGJI/ThBCeDuVyjI/AAAAAAAAAiA/QVq96ADBHA8/s1600/Libya-war-2011-us-gaddafi.jpgDie Tücken der Insubordination

Im Licht von brutalem Tod und Zerstörung, denen Libyen durch das unerbittliche Bombardement der Vereinigten Staaten von Amerika/NATO ausgesetzt wird, können die vorgeschobenen Behauptungen von „humanitären Bedenken" als Gründe für die Intervention leicht beiseite gewischt werden, als offenkundig fadenscheiniger imperialistischer Trick beim Streben nach „Regimewechsel" in diesem Land. 

Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass im Gegensatz zu den spontanen, unbewaffneten und friedlichen Protestdemonstrationen in Ägypten, Tunesien und Bahrain die Rebellion in Libyen in einem großen Ausmaß von außerhalb des Landes aufgepäppelt, bewaffnet und orchestriert wurde, in einem Zusammenspiel zwischen Gruppen von ausgewanderten Oppositionellen und deren Verbündeten im Land. In der Tat zeigen die Beweise, dass Pläne für einen „Regimewechsel" in Libyen schon lange vor Beginn des Aufstandes in Benghazi entworfen worden waren; alles weist hin auf einen gut orchestrierten Bürgerkrieg.

Es liegt sehr nahe, die Antwort auf die Frage „Warum Regimewechsel in Libyen?" im Bereich Erdöl/Energie zu suchen. Während Öl unzweifelhaft eine Rolle spielt, reicht es doch nicht für eine zufriedenstellende Erklärung, da die größeren westlichen Erdölkonzerne bereits umfangreich in der libyschen Ölindustrie vertreten waren. Seit Gaddafi 1993 dem Druck der Vereinigten Staaten von Amerika/des Vereinigten Königreichs nachgab und „normale" wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen mit diesen und anderen westlichen Ländern aufnahm, schlossen Erdölgesellschaften aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa sehr lukrative Geschäfte mit der National Oil Corporation of Libya ab.

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